Erika Billeter, «SCAPA – Das Abenteuer Kreativität»

ISBN 3-7165-1226-5

 

Ted Scapas Zeichenstunden in der TV-Sendung «Spielhaus» prägten eine ganze Generation von Schweizer Kindern. Das beeindruckende Buch legt Zeugnis ab von Leben und Werk des Illustrators, Cartoonisten, Verlegers und Kreativitätstrainers, der Kunst immer mit Menschlichkeit und viel Humor begegnet ist.

 

Alexander Vitolic, Via (Schweizer Bahnmagazin), 01.03.2008



Erika Billeter, «Hunde und ihre Maler»

3-7165-1348-2

 

Wuff. Nach Studien in Basel und während ihrer Leitungsaufgaben an Museen in Zürich und Lausanne ist die Kunsthistorikerin Erika Billeter auf den Hund und sein Bild gekommen. Von über 1000 Hundebildern hat sie jetzt 350 ausgewählt und in einem tierisch starken Prachtband kommentiert. Das Jesuskind in der Krippe, Karl V., Venus und Amor: Alle mit Hund. Ob Tizian, Picasso, Baselitz oder Julien Freud: überall ist ein Hund dabei. Schlafende, jagende, kuschelnde, knurrende Vierbeiner aller Rassen und Klassen der Malerei. Am Meer, im Bad, im Bett, im Schoss. Das Buch ist nicht billig, aber wer es hat, dem läuft der passende Waldi gratis zu.

 

baz, 24.2.2006

 

 

Erika Billeter hat die Hunde in der Malerei entdeckt und ist dabei auf interessante Dinge gestossen. Jetzt hat sie daraus ein richtig dickes Buch gemacht, das nicht nur Hundefreunden gefällt. Ein Buch, das nur sie schreiben konnte.

 

BRIGITTE, SCHWEIZ 02/06

 

 

Der Hund schmiegt sich an den Knaben, dieser legt ihm die Hand auf den Kopf. Ihre Blicke gehen in verschiedene Richtungen, die Gesten der Zärtlichkeit rücken sie zusammen. Auf noble Herkunft können beide verzichten, ihr Platz ist am Rand der Gesellschaft. Doch gemeinsam halten Mensch und Tier die stille Melancholie aus, welche die Farbwüste aus Blau- und Rosatönen bestimmt. Die Goauche zählt zu den Werken, mit denen Picasso sich 1905 zu den helleren Werken der sogenannten rosa Periode vorarbeitet. In dem Band, den Erika Billeter aus über tausend Bildern zum Thema Hunde in der Malerei zusammengetragen hat, setzt sie den repräsentativen oder symbolischen Darstellungen das Schwebende, Traumhafte an die Seite: Eine wunderbare Malereigeschichte, in der Hunde unseren Blick auf Menschen lenken.

 

NZZ am Sonntag, 20. November 2005 (gm)

 

 

Kunstgeschichte aus der Hundeperspektive: Auch das ist eine ausserordentliche Kulturgeschichte, die mehr als ein Inventar von rund 350 meist wichtigen Gemälden. Denn die begeisterten Recherchen der Autorin zeigen überraschend, wie oft man als Betrachter dieses spezielle Motiv übersehen hat, das manchmal beiläufig, manchmal ganz zentral auftaucht. teils sind es Naturstudien, teils Liebeserklärungen an den treuen Begleiter, teils auch höchst symbolische Darstellungen, welche die Autorin präzise anschaut und analysiert. Und damit die zugleich die gesellschaftlich wichtige Rolle der Hunde nachzeichnet. Nicht überraschend: Auch auf Selbstporträts finden sich Hunde – denn den Künstlerm geht es nicht anders als anderen Hundeliebhabern: Der Hund gehört dazu. Der schöne Bildband ist aber auch für Hundenichtnarren eine Trouvaille.

 

Berner Zeitung, 22. November 2005 (kt)