Das Kunstschaffen in der Schweiz 1848–2006
978-3-7165-1462-7
«Zum 150-Jahr-Jubiläum hat sich die Credit Suisse ein Buch geschenkt. Es handelt von Kunst, von der Schweizer Kunst der letzte 150 Jahre. Beauftragt wurde mit dem Unternehmen das Schweizerische Institut für Kunstwissenschaft (SIK). Dort hat man darauf verzichtet, eine neue Gesamtdarstellung zu schreiben, stammt eine solche doch, 1983 verfasst, aus der Feder des ehemaligen SIK-Direktors Hans A. Lüthy und seines Nachfolgers Hans-Jörg Heusser. Eine neue Darstellungsform sollte her, auch in der Absicht, die Ergebnisse einer diversifizierten Forschungslandschaft adäquat zu nutzen. Man hat sich für eine Aufsatzsammlung entschieden, 23 Essays von verschiedenen Autorinnen und Autoren, die eine grosse Bandbreite von Themen vertiefend beleuchten. Da ein solches Projekt aber in seine Einzelteile zu zerfallen droht und die inneren Kohäsionskräfte gerne vermissen lässt, wurde den Einzelbetrachtungen eine knappe chronologische Übersicht, in fünf Kapiteln von fünf ausgewiesenen Autoren, vorangestellt. Diese «Zeitlinien» vermitteln den Zusammenhang und geben den nötigen Halt. Überspannt werden diese Texte von einer Bildstrecke, die – einem Film oder einem Comicstrip gleich – eine eigene visuelle Bilderzählung darstellt. Bewmerkenswerterweise zeichnet sie nicht eine geglättete, möglichst einheitliche Entwicklungslinie nach; sie ist vielmehr von Brüchen und oft von einem überraschenden Nebeneinander geprägt.» ...
Ulrich Gerster, Kunst + Architektur in der Schweiz, Januar 2008
